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Leben


Do, 17. März 2011

Wasser das wichtigste Lebensmittel

Ob aus der Leitung oder in Flaschen abgefüllt – egal was auf den Tisch kommt – wir brauchen unsere tägliche Wasserration.

Es ist geruchlos, klar und unscheinbar und doch der Grundbaustein des Lebens. Der Mensch besteht je nach Alter zu durchschnittlich 70 % aus Wasser. Ein Durstgefühl entsteht, wenn man im Laufe des Tages 0,5 % seines Gewichts an Flüssigkeit verliert. Ab 2 % macht sich der Mangel mit Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bemerkbar.

Wasserbedarf Menschliche Zellen benötigen Wasser, um den Blutfluss und die Körpertemperatur zu regulieren, Nährstoffe zu transportieren sowie Gifte auszuscheiden. Um auf der sicheren Seite zu sein, raten Mediziner daher einem gesunden Menschen, rund eineinhalb bis zwei Liter am Tag zu trinken. Der Rest ist Gefühlssache. Um den Salzhaushalt nicht durcheinander zu bringen, sollte man aber nicht mehr als einen halben Liter pro Stunde trinken, denn Magen und Nieren brauchen Zeit, um die Flüssigkeitsmenge zu verarbeiten.

Alltägliches Luxusgut In Deutschland haben wir das Privileg, unseren Durst auf vielfältige Art zu stillen: mit Leitungs-, Mineral-, Quell-, Tafel- oder Heilwasser. Neben dem Durstlöscher aus dem Hahn bieten rund 210 Mineralbrunnenbetriebe etwa 550 verschiedene Wassermarken an. Jedes individuell im Geschmack und ein Spiegelbild der Region und des Gesteins, das es auf seinem Weg durchs Erdreich durchdrungen hat. Unterwegs nimmt das Wasser eine Vielzahl von Mineralstoffen und Spurenelementen auf, die nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern lebenswichtig sind – als Bausteine für Skelett, Gewebe, Hormone, Enzyme und Blut.

Qualität mit Garantie Was ist nun wirklich drin im flüssigen Rohstoff? Reines H ² O fließt natürlich weder durch den heimischen Hahn, noch sprudelt es aus der Flasche.
Trinkwasser ist ein in Deutschland gut kontrolliertes Lebensmittel. Ihm wird eine ausgezeichnete Qualität bescheinigt: In den letzten Jahren war es laut Gesundheitsministerium nur zu einem Prozent mit Nitrat oder Pestiziden belastet. Auch Mineralwasser ist ein gesundes Naturprodukt. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung bestimmt detailliert, was das natürliche Getränk ausmacht: zum Beispiel Herkunft, Kontrollen, Behandlungsverfahren.


10 Tipps für einen gesunden Wasserhaushalt

1.Trinkmenge:
Experten empfehlen 1,5 bis 2 Liter am Tag, mehr bei Hitze und körperlicher Anstrengung.

2. Morgens: Ein Glas Mineralwasser vor dem Frühstück erfrischt und macht munter!

3. Vorrat: morgens schon so viele Flaschen/Karaffen bereitstellen, wie man im Laufe des Tages trinken will.

4. Zwischendurch:
jede Pause für einen Schluck Wasser nutzen, zum Beispiel auch zum Nachmittagskaffee.

5. Rituale: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, zu jedem Essen ein Glas Wasser zu trinken.

6. Durst:
Stellt er sich ein, ist es bereits zu spät. Glas oder Wasserflasche deshalb sichtbar platzieren!

7. Warnsignale: Gähnen, Kopfweh, trockene Schleimhäute zeigen Flüssigkeitsmangel an. Nachgießen!

8. Süßhunger: Greifen Sie zu saftigem Obst oder Gemüse, das liefert neben Zucker auch Flüssigkeit.

9. Mischung: zur Abwechslung wasser mit Fruchtsaft oder –Mus mixen, das bringt Vitamine und einen zusätzlichen Energieschub.

10. Kochkunst: Beim Kochen ist Mineralwasser eine kalorienarme, gesunde Zutat – um Fette zu ersetzen oder den Geschmack zu verfeinern.


Wasser ist nicht gleich Wasser


Leitungswasser besteht zu zwei Dritteln aus Grund- und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser von Seen und Talsperren. Es muss per Gesetz frei von Krankheitserregern und schmackhaft sein. Problem: Alte Blei- oder Kupferrohre machen die hervorragende Qualität auf den letzten Metern oft noch zunichte.

Mineralwasser ist das einzige deutsche Lebensmittel mit amtlicher Zulassung! Seine Herkunft: unterirdische , vor Verunreinigung geschützte Wasservorkommen. Ihm darf höchstens Kohlensäure zugesetzt oder Eisen und Schwefel entzogen werden.

Quellwasser stammt aus unterirdischen Wasservorkommen. Es muss direkt vor Ort abgefüllt werden. Für die Qualität gelten die gleichen Anforderungen wie für Leitungswasser.

Tafelwasser ist ein industriell hergestellter Durstlöscher. Es besteht meist aus Trinkwasser und Zusätzen wie Mineralsalzen, Sole, Meerwasser oder Kohlensäure oder Kohlensäure. Angaben auf dem Etikett, die zu Verwechslungen mit Mineralwasser führen könnten, sind nicht erlaubt.

Heilwasser enthält eine hohe Menge an Mineralstoffen und besitzt therapeutische Wirkung. Diese muss wissenschaftlich belegt sein. Deshalb ist das frei verkäufliche Medikament neben der Trink- und Wasserverordnung auch dem Arzneimittelgesetzt verpflichtet.


Mineralwasser kann mehr!


Mineralwasser ist Grund Zutat vieler Cocktails und auch in der modernen und leichten Küche hat Mineralwasser einen festen Platz. Probieren Sie es aus!

In Cocktails wird Mineralwasser als ideales Füllgetränk genutzt. Und dies aus guten Gründen: Die oft zähflüssigen und schweren Drinks erhalten durch Mineralwasser eine angenehme Leichtigkeit. Anders als Champagner oder Sekt erhöht Mineralwasser weder den Alkohol- noch den Kaloriengehalt des Drinks. Seine Stärken spielt Mineralwasser besonders bei alkoholfreien Cocktails aus: Spritzig, kalorienlos und vielfältig im Geschmack.

Beim Kochen wird Mineralwasser eingesetzt, um Fette zu ersetzen oder den Geschmack von Gerichten zu verfeinern und zu intensivieren. Die Kohlensäure im Mineralwasser macht Kartoffelbrei „fluffiger“ und cremige Süßspeisen leichter und schaumiger. In einer beschichteten Pfanne mit ein wenig Mineralwasser lässt sich Fleisch oder Fisch ganz fettfrei und schonend garen.


Rezept:


Leichte Karotten-Ingwersuppe mit Curry
und gebratenen Gambas
(Zubereitungszeit: 40 Minuten)

Zutaten für 4 Personen
- 50 g Schalotten
- 20 g Butter
- 250 g Karotten
- 1 kleine Kartoffel
- 1 Schuss Weißwein
- 100 ml Orangensaft
- 2 Prisen Ingwer
- 1 TL Honig
- 1-2 TL Curry
- 300 ml Brühe
- 80 ml Sahne
- 50 g saure Sahne
- 150 ml stark sprudelndes calciumreiches Mineralwasser (mindestens 150 Milligramm
Calcium pro Liter)
- Salz, Muskat
- 8 kleine Gambas, küchenfertig
- Öl zum Braten

Zubereitung:

Schalotten pellen, klein schneiden und in Butter anbraten. Karotten und Kartoffel waschen, schälen, grob klein schneiden und mit in den Topf geben. Etwas angehen lassen und mit dem Wein ablöschen. Fast verkochen lassen und den Orangensaft hinzufügen. Mit Brühe auffüllen und mit Ingwer, Honig und Curry würzen.
Etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis alles weich, beziehungsweise gar ist. Nun Sahne, saure Sahne und Mineralwasser zufügen. Alles einmal aufkochen lassen und im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und Muskat abschmecken. Gambas putzen und gegebenenfalls noch etwas klein schneiden. In einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl braten und garen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Gambas in den Suppenschalen verteilen und mit Suppe auffüllen. Etwas Koriandergrün eignet sich als Dekoration.

Nährwerte pro Portion:
195 Kcal
12 g Fett
11 g Kohlenhydrate
6 g Eiweiß

Tipps zum Kochen mit Mineralwasser
Karotten-Ingwersuppe mit calcium- und kohlensäurereichem Mineralwasser aufschäumen: das spart Sahne und sorgt durch die luftige Konsistenz für mehr Geschmack.


Cocktail
Schwanensee

Zutaten für 2 Drinks
- 50 g magerer Joghurt
- 200 ml heller Traubensaft
- 6 Salbeiblätter
- 2-3 EL Blütenhonig
- 250 ml stark sprudelndes mineralstoffreiches Mineralwasser Zubereitung
- Salbeiblätter kurz waschen, etwas zerkleinern und mit Joghurt, Traubensaft
Honig und Mineralwasser mit dem Zauberstab oder im Standmixer aufmixen
- In schmale hohe Gläser füllen

Bezaubert durch seine sanft-würzige Süße.

Ca.-Nährwerte pro Glas:
110 Kcal / 460 KJ
0 g Fett
1 g Eiweiß
26 g Kohlenhydrate

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Fr, 15. Oktober 2010

Yoga verbessert die Herzfrequenz


Die Herzfrequenz zeigt an, wie häufig das Organ pro Minute schlägt. Sind wir gesund, so passt sich diese Frequenz sofort den äußeren Bedingungen an. Sie verlangsamt sich also, sobald wir uns entspannen und steigt rasch an, wenn wir uns körperlich anstrengen. Diese Regulation ist wichtig, damit das Herzkreislaufsystem immer stabil bleibt. Forscher konnten nun zeigen, dass sich die Herzfrequenz durch Yoga besonders gut anpasst.

Indische Forscher von dem Institute of Technology in Roorkee haben dazu die Variabilität der Herzfrequenz (HRV = Heart Rate Frequency)von mehreren Probanden untersucht. Dabei verglichen sie 42 Männer, die regelmäßig Yoga betreiben mit ebenso vielen Personen, die bis dato keinerlei Erfahrung mit den Atemübungen und Asanas gesammelt hatten. Die Wissenschaftler kontrollierten die Herzfrequenz der Teilnehmer mittels Elektrokardiogramm (EKG), um die Aktivität aller Herzmuskelfasern zu erfassen. Diese Ergebnisse werteten sie mittels Spektralanalyse aus, um auf diese Weise die Variabilität der Herzfrequenz zu erhalten.

Die Daten zeigten es eindeutig: Die Yoga-Gruppe verfügte über eine stärkere Anpassungsfähigkeit des entspannenden Parasympathikus. Dieser wichtige Bereich des vegetativen Nervensystems sorgt für Ruhe und Entspannung, wodurch er dem Körper die Möglichkeit zur Regeneration und zum Aufbau von Reserven gibt. Eine schnellere Anpassung des Parasympathikus wiederum bedeutet eine bessere Kontrolle des Organismus über den Herzschlag und spricht für ein gesundes Herz.

Die Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Medical Engineering and Informatics“ veröffentlichten, beweisen mit ihren Untersuchungen, dass Yoga das Herz stärkt. Und ein starkes, gesundes Herz hat positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Die Forscher gehen davon, dass die Atemtechniken in Verbindung mit Körperübungen und Meditation diese Wirkung ausmachen.

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Mi, 15. September 2010

Jungbrunnen zum Essen
Zwölf Lebensmittel, die den Alterungsprozess verlangsamen und uns länger vital halten.

Vergessen Sie die Wunderpille gegen das Altern, und überlegen Sie es sich besser zweimal, ob Sie Ihr Geld in teure kosmetische Eingriffe stecken wollen. Investieren Sie lieber in Ihren Fischhändler, Bäcker, Metzger und in das Obst- und Gemüsegeschäft, denn dort warten die wahren Schätze auf Sie.

Mit den ausgesuchten Kostbarkeiten gönnen Sie sich jeden Tag eine Art Jungkur für Arterien, Denkkraft, Haut und Knochen – ganz ohne Rezept und Nebenwirkungen. Denn es gibt Lebensmittel, die es richtig in sich haben. Sie zeichnen sich durch hohe Nährstoffdichte aus: Bezogen auf Ihren Energiehaushalt, liefern sie eine enorme Menge an lebensnotwendigen Vitalstoffen. Zudem strotzen sie nur so vor jenen bioaktiven Substanzen, die sich unter den Schalen verbergen, in Keimen stecken oder für Geschmack und Farbe sorgen.

„Je älter man wird, desto wichtiger ist es, auf die richtige Auswahl zu achten“, bestätigt Prof. Claus Leitzmann, Ernährungswissenschaftler an der Uni Gießen und Experte in Sachen Fitnessküche. Die folgenden zwölf Lebensmittel stehen deshalb beispielhaft für empfehlenswerte Nahrungsmittelgruppen.

Doch ausgewogen ernähren heißt auch richtig kombinieren. Nur Tomaten zu essen führt nicht zum Ziel. „Hauptsache, die Mischung stimmt“ rät Leitzmann, „denn es hat sich bewährt, die Dinge in mäßigen Mengen zu verzehren und nicht in eine Richtung zu übertreiben.“ Wohlergehen, ein frisches Aussehen und ein reger Geist werden Sie darin bestätigen.


Beerenobst
Ein wahres Konzentrat an Vitamin C und bioaktiven Pflanzenstoffen sind Beeren. Flavonoide heißen die Substanzen, die den Früchtchen ihre Farbe geben und nur Gutes verheißen: Sie hemmen Entzündungen, schützen vor Herz-Kreislauf-Krankheiten und verlangsamen Alterungsprozesse in den Zellen. Greifen Sie also täglich zu, sobald Heidelbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren auf dem Markt sind. Egal, ob blaue, rote, gelbe oder grüne: Hauptsache, jeden Tag und so bunt wie möglich!.
Außerhalb der Saison sind sie in Form von Tiefkühlkost oder als naturbelassene Säfte der ersten Pressung eine Alternative. Stürzen Sie sich aber auch auf andere Obstsorten wie Äpfel, die das ganze Jahr erhältlich sind und die Sie niemals geschält essen sollten. Denn vor allem in der Apfelschale stecken 70-mal mehr Flavonoide als im Fruchtfleisch.


Wasser
Wasser ist die Grundlage jeder gesunden Ernährung. Denn ohne Wasser kann der Organismus nicht funktionieren, der Stoffwechsel nicht arbeiten. Ist der Körper damit unterversorgt, reagiert er mit eindeutigen Warnsignalen: Der Mensch ist unkonzentriert, sein Gehirn ist nur eingeschränkt leistungsfähig, und seine Haut sieht blass aus. Fördern Sie also die Durchblutung Ihrer Haut und Ihres Gehirns, und stillen Sie Ihren täglichen Bedarf an Flüssigkeit mit eineinhalb bis zwei Liter Mineralwasser; es können auch Früchte- oder Kräutertees sein. Das Ganze über den Tag verteilt, sonst scheiden es die Nieren gleich wieder aus.


Tomate
Hunderte von Pflanzenstoffen zeichnen die rote Prachtfrucht aus, doch es sind vor allem Karotinoide wie das Lykopin, die sie zur Wunderwaffe gegen Alterungsprozesse machen. Lykopin wirkt quasi wie eine Antifaltencreme: Es bewahrt die Haut vor UV-Schäden. Mehr noch: Die Antioxidanzien in der Tomate schützen vor Arteriosklerose und hemmen falsches Prostatawachstum. Antioxidanzien sind Stoffe, die dem Köper helfen, sich gegen agressive Sauerstoffverbindungen zu wehren. Diese sogenannten freien Radikale schädigen Körperzellen und entstehen, wenn wir uns zu viel Gift, zu viel Sonne oder auch eine falsche Ernährung zumuten. Übrigens: Lykopin ist für den Körper leichter verfügbar, wenn Tomaten vorher mit etwas Fett erhitzt werden .
Bestes Argument also für Tomatensoße.

Ölsamen
Klein, aber oho: Ölsamen liefern E- und B-Vitamine, Kalium, Kalzium und Zink. Vor allem aber für Selen ist Sesam eine hervorragende Quelle. Das lebenswichtige Spurenelement hilft gerade älteren Menschen, Erreger abzuwehren, weil es das Immunsystem stärkt. Wer gerne ölhaltige Sonnenblumen- und Kürbiskerne oder Sesamkörner naturbelassen isst, sollte die Winzlinge gut kauen oder besser noch vorher schroten. Sonst werden die wertvollen Fänger freier Radikale ungenutzt wieder ausgeschieden.


Brokkoli
Kaum ein anderes Lebensmittel kann mit so vielen gesunden Inhaltsstoffen und so wenig Kalorien aufwarten wie Gemüse. Eine Sorte aber sollte niemals auf Ihrem Teller fehlen: Kohl – egal ob Brokkoli, Grün-, Rosen- oder Blumenkohl.
Neben dem hohen Vitamin – C – Gehalt verweisen Ernährungsexperten vor allem auf die Wirkung der für Kohl typischen Geschmacksstoffe. Alle Sorten besitzen entzündungshemmende und Stoffwechselfördernde Kräfte, stimulieren unser Abwehrsystem und unterstützen den Körper im Kampf gegen freie Radikale. Und das heißt Zellschutz pur.

Rapsöl
Zu viel Fett ist ungesund, aber ganz ohne geht es auch nicht. Denn einige Inhaltsstoffe haben nun einmal hervorragende Eigenschaften, und das sind die ungesättigten Fettsäuren. Die vor allem in Pflanzenölen vorkommen. Sie senken das schlechte Cholesterin und schützen das Herz. Das haben weltweite Studie ergeben. Rapsöl ist eine rundum gelungene Mischung aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Greifen Sie aber beim Salatdressing ruhig auch mal zu einer anderen Flasche: Die Fettsäuremischung in Oliven-, Nuss-, Soja- oder Leinöl ist auch nicht schlechter.


Joghurt
Milchprodukte sind die besten Kalziumquellen, also gut für den Knochenaufbau. Joghurt besitzt darüber hinaus Bakterien, über die sich der Darm freut. Er dankt´s mit weniger Verstopfung und weniger Durchfall. Unbedingt jeden Tag essen.

Vollkornbrot
Klare Sache: Vollkorn und Müsli sind gesünder als Biskuittorte und Cola. Alle vier liefern zwar Kohlenhydrate und damit Zucker. Den braucht der Mensch als Energiequelle für sein Gehirn und seine Muskeln. Doch nur Vollkornbrot, ungeschälten Reis und auch Kartoffeln bekommt er gleich noch eine Extraportion B-Vitamine, Mineralstoffe wie Zink und Ballaststoffe für die Verdauung. Auf genügend Zink sollten vor allem ältere Menschen achten, die häufig unter einem Mangel an diesem Mineral leiden. Es spielt bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle. Vollkornbrot, ein Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte, sollte deshalb der Grundstock der täglichen Nahrung bilden.

Fleisch
Lust auf ein gutes Steak? Nur zu. Denn Fleisch, und zwar sein Muskelanteil und nicht seine verarbeiteten Formen wie Wurst, liefert wertvolles Einweiß, das auch mit zunehmendem Alter ein für den Muskelaufbau notwendiger Nährstoff ist. Doch nicht nur das. Mit Fleisch nehmen Sie B-Vitamine auf, die für ein stabiles Nervenkostüm, schöne Haare und für den Umbau der Nährstoffe im Körper sorgen. Außerdem enthält es Eisen für die Blutbildung und viel Zink für die Abwehrkräfte. Genießen Sie also ruhig ab und zu seine fettarmen Varianten wie Filet, Schnitzel oder Hähnchenbrust. Aber bitte in Maßen, damit Sie nicht gleich wieder zu viel Fett, Cholesterin und gichtfördernde Purine einhandeln.

Grüner Tee
Ein Getränk, das im Kommen ist – und das mit gutem Grund. Grüner Tee enthält EGCG, einen Naturstoff aus der Gruppe der Flavonoide, der als Schutzengel für die Haut, die Innenwand der Arterien, ja sogar für die Nervenzellen gilt. Trinken Sie das chinesische Alltagsgetränk unbedingt mehrmals am Tag. Überbrühen sie die unfermentierten Blätter nicht mit kochendem Wasser, sondern lassen Sie es etwas abkühlen – sonst werden das Vitamin C und die anderen wertvollen Inhaltsstoffe zerstört.


Fisch
Ein Fett ist unumstritten der Star der Ernährungsmedizin und eine Ausnahme obendrein: die langkettigen Omega-3-Fettsöäuren. Zwar ein tierisches Fett, aber trotzdem der Renner, wenn es darum geht, die höchste Punktzahl beim Herz- und Arterienschutz zu erreichen. Ihr Hauptlieferant ist fetter Kaltwasserfisch – versäumen Sie es also nicht, ein- bis zweimal pro Woche Heringe, Makrelen, Thunfisch oder auch Lachs aufzutischen.
Dass diese Fischarten zudem größere Mengen an Selen, Vitaminen und Jod liefern, macht sie zu äußerst wertvollen Lebensmitteln, die auch noch die Arbeit der Schilddrüse unterstützen.

Walnuss
Die Alternative zum Fisch: Ihre Omega-3-Fettsären sind zwar nicht ganz so hochwertig wie das Fischöl, doch der Mensch ist in der Lage, sie in hochwertigere umzuwandeln. Abgesehen davon: Nicht nur die wertvollen Fette sollten Sie zum Knabbern der wohlschmeckenden Schalenfrucht bewegen. Denn die tolle Nuss enthält außerdem reichlich E- und B-Vitamine sowie große Mengen an jenen Pflanzenstoffen, die die Zellen vor zu viel oxidativem Stress und damit gegen vorschnelles Altern schützen. Leider haben Walnüsse viele Kalorien: Zwei bis drei Nüsse täglich über den Salat oder das Müsli reichen. Ein Jungbrunnen zum kleinen Preis!

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Mo, 30. August 2010

Altersvorsorge: Sport


Regelmäßiger Ausdauersport fördert nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern schützt auch vor Alzheimer, Depression und Schlaganfall.
Zu diesem Schluss kamen Mediziner bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Nürnberg. Neueste Studien zeigen, dass die Schutzwirkung für eine Vielzahl von Erkrankungen mit der Dauer der regelmäßigen Aktivität steigt.

„Es lohnt sich in jedem Lebensalter, mit Sport anzufangen. Sportliche Betätigung steigert das Wohlbefinden, verringert zahlreiche Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen und stellt eine gute Altersvorsorge dar. Bei älteren Menschen werden kognitive Fähigkeiten gestärkt und auch die Zahl der Stürze nimmt ab, die häufig für Oberschenkelhalsbrüche und damit verbundene Bettlägerigkeit verantwortlich sind“, betont die Neurologin Barbara Tettenborn vom Kantonsspital St. Gallen.

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Mi, 25. August 2010

Wandern kräftigt kranke Herzen


Wandern ist für Herzkranke eine gute Möglichkeit, ergänzend zu anderen Ausdauersportarten ihre Kondition zu trainieren. Patienten dürfen im Flachland in der Regel ohne besondere Risiken wandern, wenn ihre koronare Herzkrankheit ausreichend behandelt und stabil ist, erläutert der Kardiologe Frank Sonntag vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung in Frankfurt.
Forschungsergebnisse deuteten darauf hin, dass sich das Wandern positiv auf die Blutgefäßinnenwände auswirkt, die Bildung zusätzlicher Blutgefäße anregt und die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt.
Um sich nicht zu überlasten, sollten Herzpatienten darauf achten, dass sie sich beim Wandern ohne Atemnot unterhalten können, rät Sonntag.
Wer zum wandern in die Berge fährt, sollte sich ein bis zwei Tage akklimatisieren.
In dieser Zeit könnten sich die Patienten mit einfachen Wanderungen eingewöhnen. Längere Strecken untenehmen sie besser erst danach.

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Fr, 06. August 2010

Die häufigsten Fehler beim Nordic Walking

Hunderttausende sind in Deutschland mit Stöcken unterwegs - doch viele machen's falsch. Einige Walking-Fans setzen die Stöcke zu weit vom Körper auf, andere lassen sie am Boden schleifen oder marschieren im Stechschritt mit durchgedrückten Knien. Obwohl Nordic Walking als gesundes Ganzkörpertraining gilt und den Ruf einer gelenkschonenden Sportart genießt, bringt es nur dann etwas, wenn die Technik stimmt. Besonders Rücken, Knie-, Ellenbogen- und Schultergelenke können in Mitleidenschaft gezogen werden. Hier erfahren Sie, was viele beim Training falsch machen und wie Sie typische Fehler beim Nordic Walking vermeiden.

Gestakse mit Wanderstöcken ohne Trainingseffekt

Bei manchem Nordic Walker sieht die Bewegung eher nach einem „Gestakse“ mit Wanderstöcken aus als nach einer dynamischen Sportart. Häufig passiert dies bei Freizeitsportlern, die in Eigenregie versuchen, die Technik zu lernen – ohne professionelle Anleitung oder Literatur. Viele gehen einfach auch nur im Schlenderschritt spazieren. Der Trainingseffekt ist hierbei sehr gering, da es beim Nordic Walking gerade auf den kraftvollen Bewegungsablauf und den rhythmischen Einsatz der Stöcke ankommt. Wenig effektiv ist es auch, die Stöcke in zu großer Entfernung vor dem Körper aufzusetzen und dabei viele kleine Schritte zu machen. Denn Bein, Po und Oberkörper werden auf diese Weise kaum trainiert.

Die Rechnung zahlen Rücken und Gelenke

Noch schlimmer ist es, wenn beim Walken die Knie durchgedrückt werden. Die starre Beinhaltung schadet auf Dauer nämlich Muskeln und Gelenken. Schienbein-, Hüft- und Knieschmerzen können die Folge sein. Ebenso schädlich für Nacken und Wirbelsäule ist es, mit gebeugtem Oberkörper zu gehen oder ins Hohlkreuz zu fallen. Das führt auf Dauer zu Haltungsschäden und schadet der Wirbelsäule. Halten Sie Ihren Oberkörper immer leicht nach vorn geneigt als ob Sie starken Gegenwind hätten. Der Schulterbereich sollte dabei immer locker bleiben. Wer ständig die Schultern hochzieht, bekommt nicht selten Durchblutungsstörungen und Kopfschmerzen. Und vergessen Sie nicht: Parallel zum Arm schwingt immer das gegenüberliegende Bein mit - also rechtes Bein und linken Arm gleichzeitig, anschließend linkes Bein und rechter Arm.

Falsche Ausrüstung fördert falschen Stil


Doch nicht nur die Technik, sondern auch die Stocklänge ist entscheidend für einen natürlichen Bewegungsablauf beim Nordic Walking. Darauf weist die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin in Neu-Isenburg hin. Um das richtige Maß zu finden, sollte der Sportler seine Körpergröße mit dem Faktor 0,68 bis 0,7 multiplizieren. Beispiel: Die ideale Stocklänge für eine 1,80 Meter große Person beträgt circa 125 Zentimeter. Verlockend sind zwar die billigen Angebote der Discounter, aber wenn Sie diese Sportart ernsthaft und gesundheitsbewusst ausführen wollen, sollten Sie sich auf jeden Fall gute Stöcke kaufen. Beim Gehen auf hartem Boden sollten so genannte Pads aus Gummi auf die Stockspitzen gesteckt werden. Anfänger können ruhig mit normalen Jogging-Schuhen loslegen. Für Fortgeschrittene sind spezielle Walking-Schuhe mit verstärkter Ferse empfehlenswert.

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Fr, 23. Juli 2010

Nordic Walking -
Die Grundlagen des Trainings

Der Begriff "Training" ist für den Menschen, der wenig Sport treibt, eher mit Hochleistungssport als mit einer Nordic Walking Tour verbunden. Doch derjenige, der das Nordic Walking nicht "nur" zum Spaß betreiben will, sondern in irgendeiner Hinsicht einen körperlichen Effekt erzielen möchte, der muss sich zumindest mit den Grundlagen von Training kurz auseinander setzen.

Bestimmung der maximalen Pulsfrequenz
Als Faustformel gilt 220 - Lebensalter!
Das Wissen über diesen Wert ist notwendig, wenn Sie Ihr Nordic Walking Training mit Hilfe einer Pulsuhr und vorgegebenen Pulsfrequenzen gezielt koordinieren wollen.

Die Trainingsdauer

Als erste Faustregel sollte hier gelten, dass eine Nordic Walking Tour mindestens eine halbe Stunde dauern sollte, um die Fettverbrennung anzuregen und um den Körper möglichst soweit zu fordern, dass Anpassungserscheinungen auftreten.

Wenn Sie lange Zeit keinen Sport gemacht haben, sollten Sie aber auch nicht länger als eine halbe Stunde trainieren.

Versuchen Sie nicht zu Beginn, Touren von zwei Stunden durchzupowern, sondern trainieren Sie schlau und steigern Sie sich nur langsam. Nach drei Monaten können Sie die Dauer einer Einheit auf 45 Minuten erhöhen, nach einem halben Jahr auf 60 Minuten.

Wenn Sie mit dem Training beginnen, versuchen Sie, vorher wenig bis gar nichts zu essen. So regen Sie die Fettverbrennung gleich zu Beginn an. Und ganz wichtig: Vergessen Sie nicht zu trinken!



Der Trainingsumfang

Der Trainingsumfang bezieht sich beim Nordic Walking auf die Länge der absolvierten Strecken und auf die Häufigkeit des Trainings. Die Länge ist je nach Tempo und Trainingsintensität natürlich verschieden. Bei einer Gehgeschwindigkeit von fünf bis acht Kilometern pro Stunde ist zu Beginn des Trainings für absolute Anfänger eine Strecke von drei bis vier Kilometern realistisch.

Sie sollten, wenn Sie untrainiert sind, am Anfang des Trainingszyklus nicht öfter als zwei Mal in der Woche trainieren, um dem Körper genügend Regenerationszeit zu geben.