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Reisen


Do, 17. März 2011

Ciao Cilento!


Kampanien (ital. Campania) ist eine der 20 Verwaltungsregionen Italiens, die Hauptstadt von Kampanien ist Neapel, die drittgrößte Stadt in Italien. Kampanien besteht aus den Provinzen Avellino, Benevento, Caserta, Neapel und Salerno. Während der Bereich um Neapel, nördlich der Amalfiküste gelegen, zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Italiens zählt, nimmt die Bevölkerungsdichte nach Süden hin drastisch ab.

Neapel und Vesuv

Bereits rund 80 km von Neapel entfernt, bei Paestum, beginnt der Cilento Nationalpark. Er liegt im Süden der Provinz Salerno und gilt als eine der schönsten und unberührtesten Landschaften Italiens. Neben der traumhaften Küste mit weißen Stränden und türkisfarbenem Meer, hat Kampanien aber auch im Landesinneren viel zu bieten - Gebirgszüge mit Olivenhainen und fruchtbaren Tälern, mittelalterliche Dörfer und bedeutende antike Kulturstätten. Eine überwältigende Kombination aus Geschichte, Kunst, Natur und Tradition.

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Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano

Das Gebiet Cilento liegt in der Provinz Salerno, die wiederum ein Teil der Region Kampanien ist. Während Salerno und Kampanien der Verwaltungstruktur in Italien zuzuordnen sind, ist Cilento ein geografischer Begriff und bezeichnet ein Landschaftsgebiet zwischen Paestum im Norden, Sapri im Süden und dem Tal des Flusses Diano (Vallo di Diano) im Osten. 1991 wurden weite Teile dieses Gebiets zum Nationalpark erklärt, wo bedrohte Tierarten wie Wolf oder Königsadler unter Schutz stehen. Wegen seiner zahlreichen bedeutenden Kulturgüter wurde der Cilento Nationalpark 1998 sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

Der Cilento Nationalpark hat viel zu bieten - rund 100 km Küstenlinie, Berge bis 1900 m Höhe und etwa 200 kleine, meist mittelalterliche Dörfer. Auch für ihre Kulinarischen Spezialitäten ist die Region bekannt. Im Cilento leben zum Beispiel die berühmten Wasserbüffel, aus deren Milch der traditionelle Mozzarella di bufala hergestellt wird.
Noch immer gilt der Cilento als touristischer Geheimtipp. Außerhalb der italienischen Ferienmonate Juli und August ist die Küste mit ihren Fels- und Sandstränden, den zahlreichen Buchten und Grotten fast menschenleer. Im Landesinneren des Cilento leben die Bewohner noch überwiegend von der Landwirtschaft. In vielen der mittelalterlichen Dörfer scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, die wenigen Besucher haben hier die Gelegenheit, in eine gänzlich andere Welt einzutauchen.


Cilento im Überblick


100 km Küste, feine Sandstrände...

Die faszinierenden Landschaften des Cilento sind geprägt durch immergrüne Olivenbäume, 100 km Küste mit feinen Sandstränden, Buchten, Grotten, Steilküsten, kobaltblaues Meer sowie Berge bis 1.900 m Höhe.

Griechen, Römer, Sarazenen...

Süditalien-Liebhaber finden im Cilento wichtige und beeindruckende Kulturgüter vor: u.a. Hinweise auf frühzeitliche Besiedlungen („Homo Camerotensis“) vor 250.000 Jahren, die berühmten griechischen Tempel in Paestum, Überreste der antiken Griechenstadt Velia, wehrhafte Sarazenentürme entlang der Küste sowie das Kartäuserkloster in Padula.

Tradition und Brauchtum

Im Cilento ist die Geschichte überall präsent - etwa im mittelalterlichen Ortskern von Pisciotta, das malerisch auf einer Bergkuppe über dem Meer thront. Traditionelle Festivitäten und religiöse Zeremonien - zu denen beeindruckende Karfreitagsprozessionen genauso gehören wie farbenfrohe Feste zu Ehren der Dorfheiligen - ziehen Besucher in ihren Bann.

Aktiv-Urlaub in Kampanien

Badetemperaturen von Mitte April bis Anfang November, vielfältige Wandermöglichkeiten an der Küste und im Landesinneren, Traumtouren für Radfahrer und zahlreiche andere Sportmöglichkeiten runden Ihren Urlaub im südlichen Kampanien ab.

Das Wetter in der Cilento-Region

Das Wetter an der Küste des Cilento-Nationalparks ist ideal für alle, die mediterranes Klima schätzen. Es ist sehr sonnig, immer warm, aber nie unangenehm heiß. Und die Wassertemperaturen laden den ganzen Sommer über zum Baden ein.


Paestum

Die Ruinenstätte Paestum gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Paestum finden sich zahlreiche beeindruckende Bauten der alten Griechen und Römer. Besondere Bedeutung kommt jedoch drei dorischen Tempeln zu, die jeweils exemplarisch für eine Epoche des dorischen Baustils stehen.

Die Basilika (um 540 v. Chr.), ein der Göttin Hera geweihter Tempel, seinerzeit einer der größten griechischen Tempel überhaupt.

Der Ceres- oder Athene-Tempel (um 500 v.Chr.), dessen Besonderheit der hohe Giebel ist, der bei keinem anderen griechischen Tempel zu finden ist.

Der Poseidontempel (um 450 v.Chr.), ebenfalls der Göttin Hera geweiht, der besterhaltenste dorische Tempel außerhalb von Griechenland.

Paestum wurde um 600 v. Chr. von Griechen gegründet und trug den Namen Poseidonia. Die Stadt war sehr wohlhabend, was sich im Bau der mächtigen Tempel dokumentierte. Der Name Paestum entstand zur Zeit der Römer, heute gehört die Ruinenstätte zur nahegelegenen Gemeinde Capaccio.

Neben den weithin bekannten Tempeln, die zu den bekanntesten antiken Bauten in der Region Kampanien zählen, gibt es in Paestum noch andere nennenswerte Bauten. Dazu zählen zum Beispiel ein römisches Amphitheater, mehrere öffentliche Gebäude aus der Römerzeit und die knapp 5 km lange Stadtmauer.

Das Museum von Paestum zeigt eine bedeutende Sammlung griechischer Fundstücke aus Süditalien, hauptsächlich Grabfunde. Bemerkenswert sind hierbei die Gemälde aus dem Grab des Tauchers ("Tomba del Tuffatore"), die den Übergang vom Leben zum Tod als Sprung des Tauchers in das Wasser deuten.


Mozzarella di bufala

Büffelmozzarella, ist ein italienisches Käseprodukt aus Wasserbüffelmilch, das traditionell in Kampanien hergestellt wird, heute aber auch in anderen Regionen Süditaliens. Der Begriff Mozzarella leitet sich von der Herstellungsart ab: durch die „mozzatura“ („Abschlagen, Abschneiden per Hand“) werden von der Käsemasse die einzelnen Portionen abgetrennt. In der Umgebung von Paestum leben heute auch jene berühmten Wasserbüffel, deren Milch zum traditionellen Mozzarella di bufala verarbeitet wird.


Käserei Tenuta Vannulo

Köstlichster Bio-Büffelmozzarella von glücklichen Wasserbüffeln

Untrennbar mit der italienischen Küche verbunden, ist der Mozzarella mittlerweile auch in nördlicheren Gefilden eine allseits beliebte Zutat für mediterrane Gerichte. Doch was wir in den Supermärkten, meist aus Kuhmilch hergestellt, zu kaufen bekommen, lässt sich nicht mit den Produkten der weit über die Region hinaus bekannten Käserei Tenuta Vannulo vergleichen: seit 1996 wird hier in Paestum im nördlichen Cilento in biologischer Produktion feinster Büffelmozzarella, Ricotta und Joghurt hergestellt.

Das Geschmackserlebnis bei der Verkostung des frisch hergestellten „Mozzarella di bufala“ ist einzigartig: eine unglaubliche Aromenvielfalt berauscht Nase und Gaumen – vom intensiven Milchgeschmack bis zur leicht säuerlichen Note und nussigen Anklängen.

Die Tenuta Vannulo verarbeitet für die Käse- und Joghurtproduktion ausschließlich Büffelmilch aus eigener Produktion. Tagtäglich werden Mozzarella und frischer Ricotta hergestellt – wenn es die Quantität zulässt, werden zusätzlich geräuchterter Provola, gesalzener Ricotta, Frischkäse und Naturjoghurt produziert. Maschinen werden dabei nicht eingesetzt – nur durch die erfahrenen Hände der qualifizierten „casari“ entstehen die süditalienischen Köstlichkeiten.

Die wichtigsten und auffälligsten Protagonisten auf der Tenuta Vannulo sind die mächtigen Wasserbüffel. Vierhundert an der Zahl, schreiten Sie gemächlich ihre Weiden ab, baden im großen Bassin oder suchen wiederkauend den Schatten unter den großen Blechdächern auf. Kurzum, die schwarzen Kolosse scheinen rundum zufrieden. Das Futter für die Tiere wird ausschließlich auf den neunzig Hektar der Käserei kontrolliert angebaut.

Als eine der ersten auf ihrem Gebiet und bis heute als einzige Farm in Kampanien, wurde die Käserei deshalb von der A.I.A.B. – Associazione Italiana Agricoltura Biologica , vergleichbar mit dem deutschen „Bioland“ – zertifiziert. Antonio Palmieri, der Besitzer und Betreiber der Tenuta Vannulo, hat es sich zum Ziel gesetzt, den Mozzarella nicht zur Massenware verkommen zu lassen und Qualitätsmaßstäbe zu setzen. 1988 übernahm er von seinem Großvater die bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gegründete Büffelfarm. Seitdem hat er beständig auf Vergrößerung und Modernisierung gesetzt, ohne dabei den schonenden Umgang mit Natur und Tier aus den Augen zu verlieren.

Die leckeren Bio-Milchprodukte werden ausschließlich auf dem Hof der Tenuta Vannulo produziert und verkauft. Bei Ihrem Besuch in Paestum sollten Sie sich eine ausführliche Besichtigung der Farm nicht entgehen lassen. Fast täglich werden Führungen über den Hof, teilweise auch in deutscher Sprache, angeboten. So können Sie das „Reich der Büffel“ erkunden, die verschiedenen Produktionsräume besichtigen und den „casari“ bei der Arbeit zusehen. Das schnelle Rupfen (italienisch: „mozzare“) des Mozzarella von den faustgroßen Käseklumpen ist dabei besonders faszinierend. Feinschmecker lockt die anschließende Verköstigung der frisch hergestellten Spezialitäten.


Agropoli

Imposante Lage im nördlichen Cilento

Das kleine Städtchen Agropoli ca. 60 km südlich von Salerno, mit ca. 20 000 Einwohnern liegt imposant auf einem Felsvorsprung am Beginn der Cilento-Küste.

Der Name Agropoli, „Stadt der Höhe“, stammt von den Byzantinern um 500 n. Chr., die dort eine Befestigungsanlage errichteten. Die Lage auf dem relativ steil abfallenden Höhenzug bot einen hervorragenden Schutz vor Überfällen.

Durch das aus dem 7. Jhd. stammende Stadttor „Porta Aragonese“ betritt man die Altstadt mit den malerischen kleinen Gassen.

In den zahlreichen Cafés und Restaurants kann man eine kleine Pause einlegen, bevor man durch die verwinkelten Straßen zum höchsten Punkt spaziert und mit einem herrlichen Ausblick belohnt wird.
Hier befindet sich auch das Kastell aus dem 6. Jahrhundert.

Yoga im Cilento - Reisetermin 14. - 21. Mai 2011
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Cilento - "Italien einmal anders..." - Reisetermin 03. - 17. Sept. 2011
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Do, 27.01.2011

Gran Canaria - Insel des ewigen Frühlings

Maspalomas ist nicht nur dank der ausgedehnten Dünenlandschaft am Meer und seines wunderbaren Klimas berühmt, sondern auch für den alten Leuchtturm, der hier schon stand, als die ersten Touristen ihre Koffer auspackten und die Küste sich nach und nach in ein beliebtes Urlaubsziel verwandelte.

Seit die ersten Besucher erkannten, dass das schöne Wetter hier „Tagesroutine“ ist, hat der Leuchtturm von Maspalomas tausende Sonnentage, Hochzeitsreisende, Badefreuden und Strandwanderungen gezählt.

Der Bau des Leuchtturms wurde 1861 beschlossen, die Bauarbeiten zogen sich über 28 Jahre hin. Zur damaligen Zeit war dieser Küstenabschnitt ein einsames, unbewohntes Gebiet, das nicht einmal über Straßen oder Wege mit dem Rest der Insel verbunden war. Für den Bau des 55 Meter hohen Leuchtturms wurde ein Landungskai mit einer kleinen Rampe angelegt, damit das Baumaterial über das Meer herbeigeschafft werden konnte.


Das Licht des Leuchtturms wurde zum ersten Mal am 1. Februar 1890 entzündet. Er war das einzige Bauwerk, das sich am Ende des langen Sandstrands erhob, der dort beginnt, wo heute Playa del Inglés liegt und sich bis in die Nähe der Palmenoase von Maspalomas erstreckt. Der Leuchtturm diente als Orientierungshilfe für die Dampfschiffe, die die Transatlantikroute von Europa nach Afrika und Amerika befuhren.


Inzwischen hat sich die Umgebung des Leuchtturms sehr verändert. Er markiert den Beginn einer belebten Zone mit zahlreichen Restaurants und Geschäften, der perfekte Ort, um Einkäufe zu tätigen, eine Pause nach einem Tag am Strand einzulegen, zum Essen auszugehen oder einfach nur, um sich in aller Ruhe auf einer Terrasse angesichts des Meeres niederzulassen und etwas zu trinken.


Wenige Meter von der Promenade entfernt tummeln sich Badende und Spaziergänger auf dem Sandstrand, an dem das Naturschutzgebiet der Dünen von Maspalomas beginnt, das sich aus drei Ökosystemen zusammensetzt: der Palmenhain, die Lagune und die Dünen, die sich wenige Meter vom Meer entfernt entlang der Küste erstrecken. Das ganze Gebiet ist ein großer Naturraum von außerordentlichem Wert.

Wenige Meter vom Palmenhain von Maspalomas entfernt, zwischen Meer und Dünen, liegt die Lagune, die „Charca“ genannt wird. Sie ist ein Rastplatz für die Zugvögel, die von Europa nach Afrika migrieren. Hier beginnt das ausgedehnte Gebiet der Sanddünen, deren Form sich unaufhörlich unter dem Einfluss des Windes wandelt, der über den Ozean heranbläst.

Wer vom Leuchtturm aus in Richtung auf die Dünen am Ufer des Meeres entlang wandert, erreicht die Landspitze „Punta de Maspalomas“. Hier beginnt der Strand von Playa del Inglés. Es ist im Grunde genommen immer noch derselbe Strand, aber von diesem Punkt ab trägt er einen anderen Namen. Den Strand von einem Extrem zum anderen zu durchwandern, wird für viele Besucher schnell zum Teil des gesunden Tagesprogramms.

Aber es gibt auch ruhige, stille Zonen am Strand, wo Nudisten nahtlos braun werden können. Vom Leuchtturm von Maspalomas in Richtung auf Playa del Inglés beginnt die Nudistenzone zwischen dem 3. und 4. Strandkiosk. Von Playa del Inglés in Richtung auf den Leuchtturm von Maspalomas beginnt die Nudistenzone zwischen dem 5. und 6. Strandkiosk. In der Kurve, die Maspalomas mit Playa del Inglés verbindet, ist der Treffpunkt der Surfer. Am Strand treffen sich alle: Wanderer, Nudisten, Surfer…

Viel hat sich seit jener Zeit im Jahr 1861 verändert, aber Maspalomas ist immer noch der ideale Ort, um sich zu erholen, sich im Meer zu vergnügen oder einfach die Sonne zu genießen. Das hat sich nicht geändert. Auch der alte Leuchtturm steht immer noch hier, sein langer Schatten fällt nach wie vor über den Strand. In vergangenen Zeiten wachte er über die Schiffe, die den Ozean überquerten. Heute wacht er über die Badegäste, die ihre Urlaubstage unter der sanften Sonne von Maspalomas genießen.

Lust auf "Gran Canaria - Insel des ewigen Frühlings"
Reisetermin: 09. - 20. März 2011

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Mo, 10.01.2011

Mallorca mit Zitrusduft

Am 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar feiern spanische Kinder die wahren Freuden der Weihnachtszeit: sie erhalten die lang ersehnten Geschenke...! Große Augen, mit überraschtem Blick leuchtend, sie freuen sich!


Wer freut sich nicht über eine Überraschung?! Gerade Mallorca ist immer für eine Überraschung gut. Jetzt mitten im Winter, mitten in der alpinen Bergwelt des Tramuntana Gebirges, schicken sich die Bäume so langsam an, ihre jährlich wiederkehrende Blütenüberraschung zu zeigen.

Der Mandelbaum fängt an auszuschlagen! Vereinzelnd, hier und da. Man spürt es, es wird bald Frühling, auf mallorquinische Art: Die Mandelblüte entfaltet ihre magische Kraft. Diese, insbesondere im Flachland von Mallorca, zu bewundernde Spezie, zeigt ihre immer wieder überraschende Blütenpracht in Kürze.

In Sóller, im Hochland von Mallorca, verwandelt währenddessen die gelbe Kleeblume alle Orangenplantagen im Tal in ein gelbes Blütenmeer. Gleichzeitig fiebern die in den Bäumen hängenden Orangen ihrem sortenspezifischen Reifepunkt, entgegen. Auch die Bienen sind an sonnigen Tagen schon wieder unterwegs auf der Suche nach Blütennektar.

Aber schon bald schaffen die Bienen von Soller so richtig an...! Wenn die Orangenbäume blühen. Welch ein Schauspiel wenn, abhängig von der Sorte, Orangenfrucht und die neue Blüte gleichzeitig am Baum zu bewundern sind und eine Heerschar von Bienen durch die Plantagen düsen, um für die Bestäubung zu sorgen.

März/April ist die Zeit, in der der Zitrusduft die Nase berührt. Überall duftet es betörend nach süßem Zitrusnektar. Am Besten riechen Sie ihn selbst, den Frühling in Sóller...!

Lust auf "Nordic Walking + Erholung auf Mallorca"
Reisetermin: 13. - 24. März 2011

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Do, 19. August 2010

Gesundheitstipps - Herzkrank auf Reisen

In den letzten Jahrzehnten hat sich eine grundsätzliche Wandlung beim Umgang mit Herzschäden durchgesetzt. War es noch in den fünfziger Jahren medizinisches Prinzip, Patienten mit Herzschwäche oder gar einem Herzinfarkt gleichsam in Watte zu packen und alle Belastungen fernzuhalten, so weiß man heute, dass auch der kranke Herzmuskel Training braucht, um den Leistungsrest zu erhalten. Daraus ist zu folgern, dass Herzkranken keinesfalls ein Urlaub mit all den positiven, anregenden, aufmunternden Effekten versagt werden muss. Voraussetzung ist allerdings, dass die Belastung dosiert erfolgt, keine unerwünschte Überlastung eintritt und nicht falscher Ehrgeiz zu körperlichen Hochleistungen zwingt.

Was müssen Herzkranke auf Reisen beachten? Grundsätzlich sollte jeder Herzpatient seine Urlaubspläne mit dem behandelnden Arzt absprechen. Allgemeine Regeln sind kaum aufzustellen. Die Empfehlungen müssen stets vom konkreten Befund und der tatsächlichen Leistungsfähigkeit des Herzens ausgehen.

Ein besonderes Problem sind Flugreisen. Die atypischen Druckverhältnisse stellen eine erhebliche Belastung für das Herz dar. Herzkranke müssen sich daher vor einem Fernflug mit dem Arzt verständigen, ob die Belastung vertretbar ist und wie sie die Risiken minimieren können. Zu wenig bekannt ist (ohne Angst zu schüren), dass Jahr für Jahr weltweit weitaus mehr Flugpassagiere in der Maschine an Herzproblemen versterben als bei Flugzeugabstürzen! Hierbei handelt es nach Auskunft des Medizinischen Dienstes der Lufthansa fast immer um Patienten, die nicht vor Reisebeginn ihren Arzt konsultierten (s.a. Reiseapotheke Flugreisen).

Nach einem sicheren Herzinfarkt sollte frühestens nach sechs Wochen eine Flugreise angetreten werden, bei sehr schweren Infarkten sogar erst nach 12 Wochen. Ist nur in kleiner Herzmuskelabschnitt betroffen und die Herzfunktion nicht eingeschränkt, kann evtl. auch bereits 10 Tage nach dem Ereignis ein Flug akzeptiert werden.

Die genannten Zeiten des Flugverbotes bei Herzinfarkt beziehen sich selbstverständlich auf Reiseflüge, nicht etwa auf ärztlich begleitete Sanitätsflüge aus dem Ausland.

Nach einer Aufweitung der Herzkranzgefäße (sogenannte Ballondilatation) ist im Allgemeinen eine Flugkarenz von drei Tagen ausreichend. Der Arzt kann bei komplizierteren Fällen auch raten, mindestens 10 Tage nach dem Eingriff keine Flugreise anzutreten.

· Bei einer schweren Herzleistungseinschränkung mit ständigen Beschwerden wie dauernder Atemnot auch in Ruhe ist Fliegen nicht vertretbar. Bei leichteren Formen kann nach ärztlicher Beratung das Fliegen erlaubt werden.

· Bei gut eingestellten Herzschrittmachern gibt es keine Einschränkung der Flugtauglichkeit.

· Bluthochdruck verbieten nicht unbedingt das Fliegen, es hängt jedoch davon ab, ob und welche Komplikationen bereits aufgetreten sind. Bei Blutdruckwerten über 200/120 mmHg besteht keine Flugtauglichkeit.

· Nach Herzoperationen muss der Herzspezialist entscheiden, wie die Risiken eines Fluges eingeschätzt werden. Im Allgemeinen gibt es keine Bedenken gegen das Fliegen nach etwa zwei Wochen.

· Bei Atemnot, auch durch Blutrückstau in die Lungen wegen eines Herzfehlers, sollte auf jeden Fall sehr genau geprüft werden, ob das Risiko eines Reisefluges vertretbar ist. Zumeist wird der Arzt vom Fliegen abraten.

· Im Flugzeug sollten Herzkranke auf blähende Speisen oder kohlensäurehaltige Getränke verzichten. Die inneren Hohlorgane wie Magen und Darm dehnen sich bei den niedrigeren Blutdruck ohnehin aus und bedrängen das Herz.

· Das Tragen von Koffern und anderen schweren Gepäckstücken sollte unbedingt vermieden werden, da die Muskelanspannung den Kreislauf stark belasten kann.

· Auf der Reise wie auch am Urlaubsort ist auf Alkohol zu verzichten. Jeder Raucher muss wissen, dass er mit dem Rauchen seine Herzprobleme erneut herausfordert, also sollte der Urlaub bewusst zur Rauchentwöhnung genutzt werden.

· Vorsicht vor dem Sonnenbad! Sonne und Wärme erweitern die Blutgefäße der Haut und belasten so das Herz mit erhöhter Förderleistung.

· Wählen Sie bewusst Ihr Reiseziel aus. Das Reizklima der Nordsee oder Hochgebirge sind für Herzkranke nicht sonderlich geeignet. Auch Tropenreisen in der Hochsaison können riskant sein. Am günstigsten sind warme, aber nicht heiße Urlaubsziele in flacher Lage. Wichtig ist, dass Sie am Urlaubsort entspannen können und nicht von Hektik heimgesucht werden.

· Gönnen Sie sich Zeit, um sich an das andere Klima zu gewöhnen, buchen sie also keine Kurzurlaube in die Ferne.

· Auch lange Autofahrten strapazieren den Kreislauf. Die ersten drei Monate nach einem Infarkt sollten Sie keine langen Autofahrten antreten. Machen Sie ausreichende Pausen.

· Dosierter Sport ist sehr gut. Der Urlaub ist besonders dafür geeignet, sich moderat zu belasten. Aber verfallen Sie nicht in einen riskanten Ehrgeiz, es mit Herzgesunden aufnehmen zu wollen.

· Wenn Sie im Meer baden, dann sollten Sie stets einen Begleiter bei sich haben. Spielen Sie nicht den Helden, der sich vom warmen Strand sofort ins Kühle stürzt. Das stellt durch die Gefäßreaktion in der Kälte eine extreme Kreislaufbelastung dar, die einen Infarkt oder Reinfarkt auslösen kann.

· Führen Sie stets Ihr Notfallmedikament bei sich (Nitro-Spray) und wenden Sie das durchblutungssteigernde Mittel sofort beim Auftreten von Schmerzen an. Man kann auch vor einer körperlichen Belastung (beispielsweise dem Schwimmen) vorbeugend zur Spray greifen. Auch Magnesiumpräparate sind zum Herzschutz geeignet.

· Über die Risiken von Thrombosen und Embolien: siehe Reiseapotheke Thrombose. Herzpatienten sind dadurch besonders gefährdet.

· Nehmen Sie Ihre Dauer-Medikamente regelmäßig ein und passen Sie den Rhythmus allmählich der Ortszeit an.

· Führen Sie einen ärztlichen Kurzbericht über ihre Herzkrankheit und die wichtigsten Befunde sowie die verordneten Medikamente sei sich, um sie im Notfall einem Arzt am Urlaubsort vorlegen zu können.

· Zögern Sie auf keinen Fall, beim Auftreten irgendwelcher Beschwerden rasch ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, auch wenn Sie meinen, es handle sich nur um harmlose Beschwerden.

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Mi, 28. Juli 2010

Urlaubsfotos:
Tipps für das perfekte Foto vom Sonnenuntergang

Sonnenuntergänge gehören zu den beliebtesten Fotomotiven überhaupt – doch bis alle Kameraeinstellungen stimmen, ist der Feuerball oft schon im Meer oder hinter den Bergen verschwunden.

Wer den besonderen Moment nicht verpassen will, sollte schon vorher eine lange Brennweite einstellen. Das hilft, die Sonne dominant ins Bild zu rücken, erläutert der Photoindustrie-Verband. Hilfreich ist auch ein Stativ, sonst wird der Blick durch das Objektiv in die Sonne schnell unangenehm.
Das Stativ erleichtert auch die horizontale Ausrichtung – denn nichts ist ärgerlicher, als wenn das Meer auf dem Bild zur Seite ausläuft.

Um bei der Jagd nach der besten Aufnahme nicht sparsam sein zu müssen, sollte man sich vergewissern, dass noch ausreichend Platz auf der Speicherkarte vorhanden ist.
Denn gerade in den letzten kritischen Sekunden des Untergangs kann die Serienbildfunktion der Kamera wertvolle Dienste leisten.

Viele Kameras beherrschen das Aufnehmen von Bilderreihen mit verschiedenen Belichtungen. Gerade wenn wenig Zeit für Korrekturen bleibt, kann diese Einstellung im Zusammenspiel mit der Serienbildfunktion sehr hilfreich sein.
Die Wahrscheinlichkeit, dass das perfekt belichtete Foto im Kasten ist, steigt mit jedem Klick.

Wer lieber manuell einstellt, sollte darauf achten, dass er die Belichtung über die gesamte Bildfläche ermittelt. Keinesfalls sollte der Fotograf eine Spotmessung auf die Sonne vornehmen. Das führt nur zu einer durchschnittlich belichteten Sonne in einer viel zu dunklen Umgebung.


Fr, 23. Juli 2010

Menorca: Intakte Natur, Geschichte und Tradition
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Menorcas geheimnisvolle prähistorische Kultstätten, Siedlungen und Monumente, die über die ganze Insel verteilt sind. (Taulas, Talaiots, Navetas, Höhlen, Nekropolen).

Entdecken Sie die »spanische« Stadt Menorcas, Ciutadella
Die ehemalige Hauptstadt mit ihrer malerischen Altstadt und beeindruckenden Adelspalästen zählt zu den schönsten Städten der Balearen.
Eine von Arkadengängen gesäumte Strasse regt mit hübschen Geschäften zum Bummel an..

Oder genießen Sie im ursprünglichen Fischerdorf Fornells ein gutes Essen und in
Playas de Fornells: beeindruckende Architektur und eine prächtige Gartenanlage.

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Fr, 16. Juli 2010

Profitieren Sie vom Einsatz der Deutschen Herzstiftung!

Als Kooperationspartner der Deutschen Herzstiftung machen wir Sie heute darauf aufmerksam, dass Herzforschung uns alle angeht. Sie finanziert sich nicht von allein.
Mit jeder Spende helfen Sie der Herzstiftung und vielleicht sich selbst.

Neue Forschungsprojekte, die für Gesunde und Herzkranke wichtig sind werden von der Deutschen Herzstiftung finanziert.

Vielleicht erinnern Sie sich: Am 8. Oktober 1958 implantierten Mediziner erstmals einem Menschen einen Herzschrittmacher. Die Batterie und die elektrischen Bauteile legten sie in eine Schuhcremedose und füllten die Form mit Kunstharz aus. Dann befestigten sie das 130 Gramm schwere Gerät in einer aufwendigen Operation im Bauchraum.
Heute ist ein Herzschrittmacher kaum größer als ein 2-Euro-Stück und wird im Bereich der Brustmuskulatur in weniger als einer halben Stunde eingesetzt!

Forschungserfolge der Vergangenheit entscheiden, was die Medizin heute leistet.

Die Deutsche Herzstiftung hat in den letzten Jahren ihren Beitrag geleistet, den medizinischen Fortschritt voranzutreiben. So gelang es, eine große Zahl an wirksamen Medikamenten zu entwickeln: Zum Beispiel gegen gefährlichen Bluthochdruck oder bei schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen. Diese Errungenschaften tragen dazu bei, dass die Betroffenen leistungsfähiger und belastbarer im Alltag sind, mit mehr Lebensqualität und mit weniger Angst leben können.

Wenn Sie sich auch für die Arbeit der Deutschen Herzstiftung interessieren, werden Sie doch Mitglied www.herzstiftung.de

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